You Shell not pass!

Media

Am 17. Juni demonstrieren Ehrenamtliche von Greenpeace Göttingen vor der Shelltankstelle am Galluspark gegen die Pläne für arktische Ölbohrungen des Ölkonzerns. Mit ihrem Banner "Schützt die Arktis!" fordern sie von Politik und Wirtschaft den Schutz der Hocharktis ein. Das arktische Sommereis geht bedingt durch die globale Erwärmung immer stärker zurück, so das in wenigen Jahren die Arktis im Sommer einsfrei sein könnte. Dies wäre eine Katastrophe für die Bewohner der Arktis. Große Konzerne wie Shell und Gazprom wollen von dem abschmelzen des Eises profitieren und beginnen damit die natürlichen Ressourcen untereinander zu aufzuteilen. Die Ironie dabei ist, dass genau die Nutzung dieser fossilen Ressourcen, wie Öl und Gas die Klimaerwärmung weiter voran treibt und so das Eis der Arktis immer schneller schmilzt.

Geld was in die Ölförderung und Bergung fossiler Rohstoffe gesetzt wird, sollte anstatt in die Umwandlung des Energiesystems weltweit fließen. Dafür ist es notwendig auf globaler Ebene das Verkehrssystem zu überdenken und den Ausbau erneuerbarer Energien voran zu treiben. Die Arktis kann diesen Wandel nicht abwarten, für sie zählt jeder Monat, darum fordert Greenpeace ein Moratorium für die wirtschaftliche Nutzung der Arktis bis ein dauerhaftes Schutzgebiet in der Hocharktis eingerichtet ist und eine weltweite Regelung zur nachhaltigen Nutzung der Ressourcen der Arktis von den Vereinten Nationen umgesetzt wurde.

Jeder kann helfen die Arkis zu schützen - Werde Arktis schützer!

Tags