Tierleid stoppen!

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Am Samstag, den 10.07.2021 haben Aktivist*innen von Greenpeace Göttingen vor dem Edeka-Markt in der Salinenstraße in Göttingen gegen Billigfleisch und Tierleid demonstriert.

Hintergrund:

Im April 2019 haben mehrere große deutsche Lebensmittelhändler (u. a. auch Edeka) mithilfe der Initiative Tierwohl ein einheitliches, vierstufiges Kennzeichnungssystem eingeführt. Die Stufen reichen von Stufe 1 „Stallhaltung“ bis Stufe 4 „Premium“.

Greenpeace stuft die Produktion von Fleisch der Haltungsform 1 und 2 als tierschutzwidrig ein und fordert daher vom gesamten Handel den Ausstieg aus dieser Art von Tierhaltung.

Aldi hat Ende Juni öffentlich angekündigt, bis 2030 aus den Haltungsformen 1 und 2 auszusteigen - und zwar bei frischem Rind-, Schweine-, Hähnchen- und Putenfleisch. Rewe und Penny wollen auch bis 2030 aus Billigfleisch der Haltungsform 1 und 2 aussteigen und darüber hinaus sogar verarbeitete Produkte wie Wurst und Convenience-Produkte einbeziehen. Bis 2025 sollen verarbeitete Produkte nur noch zu 50 Prozent aus Haltungsform 2 stammen, Haltungsform 1 falle dann weg.

Edeka möchte nach eigenem Bekunden grundsätzlich auch aus der Haltungsform 1 und 2 aussteigen, sagt bisher aber nicht wie und wann.

Greenpeace fordert daher von Edeka einen konkreten Plan für den Ausstieg aus der Haltungsform 1 und 2 vorzulegen, um den Landwirten Planungssicherheit zu geben und den Klima- und Artenschutz voranzutreiben.

Weiterführende Links

Informationen zu Tierhaltung und Agrarwende