Stoppt Adani!

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Aktivisten von Greenpeace Göttingen besuchten am Freitag die lokale Niederlassung von Siemens. Auch die dort Arbeitenden wünschen sich mehr Klimaschutz und wollen dies intern im Unternehmen weitergeben.

Hintergrund ist Siemens' Zusammenarbeit mit der indischen Adani Group. Letztere möchte in Australien die Steinkohlegrube Carmichael zu einem der größten Kohleabbaugebiete weltweit ausbauen. Diese Pläne würden die Klimaerwärmung noch weiter antreiben – und das, während Australien bereits jetzt unter katastrophalen Buschbränden leidet. Obwohl schon an die 60 Unternehmen eine Beteiligung an dem Projekt ausgeschlossen haben, hält Siemens daran fest, Bahntechnik dafür zu liefern. Damit soll Kohle für den Export an die Küste transportiert werden.

Wegen dieser Beteiligung steht Siemens momentan stark in der öffentlichen Kritik. Aktivisten von Greenpeace besuchten nun am vergangenen Freitag die Niederlassung von Siemens in Göttingen. "Wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit einzelnen Mitarbeitenden von Siemens", so Jondalar Kuß von Greenpeace Göttingen. "Sie können unsere Sorgen angesichts der Klimakrise verstehen und wollen unsere Kritik an den Plänen des Unternehmens intern weitergeben."

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