Protest an VW-Autohaus

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Vier Umweltschützer:innen von Greenpeace protestierten heute für mehr Klimaschutz und einen schnellen Verbrenner-Ausstieg bei Volkswagen. Ein Teil der Greenpeace-Aktiven suchte das Gespräch mit dem Autohausbesitzer, welcher jedoch keine Zeit für ein Gespräch hatte. Dafür konnten sie mit einem der Verkäufer:innen diskutieren. In einem offenen Brief forderten die Greenpeace-Aktiven außerdem VW-Chef Herbert Diess auf, die Entwicklung einer nächsten Verbrenner-Generation zu stoppen. Das Autohaus wollte den Brief mit dieser Botschaft jedoch leider nicht entgegennehmen und an Herrn Diess weiterleiten.
Ein anderer Teil der Greenpeace-Aktiven beklebte auf dem Parkplatz des VW-Autohauses in der Kasseler Landstraße Verbrenner-Autos mit Botschaften wie „Von Wegen: Klima-Vorreiter“, „Von Wegen: just electric“ und „Von Wegen: sauber“. Die Aufkleber im DIN A3 Format sind umweltverträglich und rückstandsfrei ablösbar.
Ähnliche Proteste fanden heute bundesweit in 30 Städten statt.

Mehr Schein als Sein

Obwohl sich VW gerne als besonders umfreundlich darstellt, handelt der Konzern nicht entsprechend: Aktuell will der Konzern Milliarden in die Entwicklung einer neuen Plattform investieren, auf der noch millionenfach neue Diesel und Benziner bis mindestens 2040 verkauft werden sollen. Eine rasche Mobilitätswende sieht anders aus!
So treibt der Konzern mit seinem Verbrenner-Altgeschäft weiterhin die Klimakrise voran: Von weltweit rund neun Millionen verkauften Autos im Jahr 2020 verbrennen bislang noch immer über 95 Prozent Öl. Allein die von VW produzierten Autos verursachen über ein Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen.

 

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