Fleischwerbung bei Edeka

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Fleischkonsum zählt laut UN immer noch zu den größten Verursachern der weltweiten Naturzerstörung.
Gerade die Haltungsformen eins und zwei sorgen für massives Tierleiden, die Schadstoffbelastung von Böden und Atmosphäre und die Zerstörung der Artenvielfalt und des Regenwaldes durch die extensive Futtermittelproduktion.
Dennoch werden Fleischprodukte dieser beiden Haltungsformen weiterhin verkauft.


Der Lebensmittelanbieter Edeka verweigert als einzige große Supermarktkette in Deutschland bis jetzt ein Ausstiegsdatum aus der Haltungsform eins, zudem bewirbt Edeka das Billigfleisch weiterhin und facht so den Konsum nur noch mehr an.
Eine wachsende Biopalette und vegane Ersatzprodukte im Sortiment können hier keine Entschuldigung sein.
Dass Edeka laut eigener Behauptung Lebensmittel wirklich liebt, fällt da schwer zu glauben und daher haben am 29.05. Aktivist*innen von Greenpeace in über 30 Städten Edeka dazu aufgefordert, seinem Statement endlich gerecht zu werden.

In Göttingen haben wir die Filiale in der Königsallee besucht, um mit Kund*innen ins Gespräch zu kommen, über die fatalen Bedingungen der Fleischproduktion aufzuklären und unsere Forderungen der Geschäftsleitung zu übergeben, die sehr aufgeschlossen war, sich mit uns auszutauschen.

Wir hoffen daher sehr, dass Edeka sich seiner Verantwortung in der globale Klimakrise bewusst wird und sowohl die Werbung als auch den Verkauf der klimaschädlichen Fleischprodukte zeitnah einstellt.

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