Fleisch frisst Wald auf - GAT

Am 12.10. haben wir, die Greenpeace Ortsgruppe Göttingen im Rahmen des deutschlandweiten
Gruppen-Aktiontages (GAT) "Fleisch frisst Wald" einen Infostand in der Fußgängerzone beim
Gänseliesel veranstaltet. Ziel war es, auf den Zusammenhang zwischen den
immer noch andauernden Bränden im südamerikansichen Amazonas-Regenwald und unserem eigenen
Konsumverhalten aufmerksam zu machen. In Brasilien wird der Regenwald
von Großkonzernen (und Kleinbauern) gerodet und abgebrannt, um auf den
frei werdenen Flächen Soja für die Futtermittelproduktion anzubauen. Ein
Großteil dieses Sojas wird nach Europa verschifft und an Tiere in
Massentierhaltung verfüttert. Dementsprechend beieinflusst unser Verhalten als (End-)Konsumenten
die Ökologie, Politik und Wirtschaft am anderen Ende der Welt. Stehen wir zu dieser Verantwortung und nutzen diese in unserer Kaufentscheidung:
Weniger und dafür nur biologisches und regionales Fleisch sind Teil der Lösung!
Im Rahmen dessen konnten die Passanten außerdem eine Petition für ein
Lieferkettengesetzt unterschreiben: Durch dieses sollen deutsche Firmen
stärker zu Verantwortung gezogen werden, wenn sie Soja von gerodeten
Flächen aus Brasilien kaufen
Die Verantwortung für Zulierfer*innen und Subunternehmen lässt sich auch auf andere Bereiche, wie zum Beispiel Kleidungsherstellung anwenden.

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