Eisbär on Tour in Göttingen

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Mit einem Eisbärkostüm und vielen Unterschriftenlisten im Gepäck sind wir am Samstag über den Göttinger Weihnachtsmarkt gegangen, um die Besucher und Passanten für den Schutz der Arktis zu gewinnen. Dabei war vorallem der Eisbär ein gern genutztes Fotomotiv.

Durch den klimatisch bedingten Rückgang des arktischen Eises hat die Ölindustrie als Erste angefangen das Areal für sich zu beanspruchen. Der russische Energiekonzern Gazprom plant bereits 2013 erste Bohrungen durchzuführen. Das Risiko für die Umwelt ist dabei enorm, denn schon bei Tiefsee-Ölbohrungen in der Vergangenheit ist immer wieder zu kleineren Öllecks bis zu großen Katastrophen gekommen, zuletzt im Golf von Mexiko. Bereits heute gelangen 300.000-500.000 Tonnen Öl über die russischen Flüsse ins Nordmeer. Schon bei kleineren Öllecks kann das sensible Ökosystem der Arktis langfristige Schäden nehmen, den die schwierigen Wetter- und Lichtbedingugen machen eine Bergung des Öls schwierig. Unfälle können sich jederzeit ereignen.

Der durch den Menschen bedingte Klimawandel zeigt sich an den Polen am deutlichsten, durch die Verbrennung fossiler Kraftstoffe werben große Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre emittiert und lassen und führen zum schmelzen des Meereises. Wenn es so weiter geht ist die Arktis in wenigen Jahren im Sommer eisfrei. Spezialisten wie der Eisbär brauchen das Meereis und werden immer weiter in die Festlandsiedlungen der Menschen getrieben.
 

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