Demnächst ohne Fisch

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Demnächst wird das Fischbrötchen wohl ohne Fisch auskommen müssen, so unsere Botschaft am 8. März beim Infostand zur Überfischung. Das Thema verdeutlichten wir, indem wir selbstgebackene Brötchen in Fischgräten-Form an die Fußgänger in der Innenstadt verteilten. 

Die Menschheit, allen voran die Industrienationen haben nur wenige Jahrzehnte gebrauch, um die globalen Fischbestände mit den moderne, intensiven Fangmethoden um 80 Prozent zu dezimieren. Schon Heute sind damit fast sämtliche Speisefischbestände maßlos überfischt.

Vor allem die Fanggebiete im Nordostatlantik und des Mittelmeeres sind inzwischen praktisch leer gefangen. Viele Fischarten dort sind vom Aussterben bedroht, wie etwa der Rote Thun (Thunfisch). Millionen Jungfische und andere Meeresbewohner verenden als nutzloser Beifang in den Netzen der XXL-Trawler.

Versagen der Politik

Gesetzliche Fangquoten liegen oft weit über den Empfehlungen der wissenschaftlichen Experten. Weltweit ist ist die Fängfähigkeit der Flotten zweimal größer als die Fischbestände es verträgen können und zerstörische Fangmethoden, wie Schleppnetzfischerei bleiben legal. Es fehlt an regelmäßigen Kontrollen der Fangquoten und Fangmethoden auf See und in den Häfen. Ie Politik unterstütz damit das kurzsichtige Verhalten auf schnellen Profit vieler und der Fischindustrie.

 

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