Besuch bei der CDU

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Greenpeace Göttingen hat heute bei der CDU besseren Klimaschutz eingefordert. Das geplante Klimapaket ist absolut unzureichend, um die Klimaerhitzung auf 1,5°C zu begrenzen. Es hat damit nichts mit der von der CDU oft angeführten "Verantwortung für die Schöpfung" zu tun. Die Aktivisten haben der Partei deshalb symbolisch das "C" in ihrem Namen zurückgegeben. Sie fordern von dem Kreisverband, sich auf dem Parteitag an diesem Wochenende für Nachbesserungen an dem Klimapaket einzusetzen.

"Die Klimapolitik der CDU ist nicht christlich!", sagt Dorothee Krimmer von Greenpeace Göttingen. Die Aktivist*innen verlangen von einer Partei, die sich immer wieder auf christliche Werte beruft, auch entsprechend zu handeln. Das bedeutet zunächst, das aktuell geplante Klimapaket der Regierung nachzubessern. Dafür soll sich der Göttinger Delegierte für den  CDU-Parteitag am Wochenende, Fritz Güntzler, einsetzen. Das "C", dass Greenpeace dem Kreisverband heute überreichte, kann dafür eine Mahnung sein.

In der gegenwärtigen Form sind die Pläne der Bundesregierung viel zu schwach, um der Klimakrise zu begegnen. "Die Ziele der Regierung reichen nicht aus, um die 1,5°C Grenze einzuhalten", erklärt Aktivist Jondalar Kuß. "Die geplanten Maßnahmen reichen wiederum nicht aus, um diese Ziele zu erreichen." Greenpeace hat mit anderen Umweltverbänden einen Maßnahmenkatalog erstellt, welche Schritte jetzt ergriffen werden müssen.

Publikationen

  • PDF icon Handlungsprogramm für effektiven KlimaschutzPDF |3.31 MBDie Klimakrise drängt, doch die Politik schläft. Deswegen präsentieren die Umweltschutzverbände jetzt einen Katalog von Notfallmaßnahmen, wie schnell Treibhausgase reduziert werden können.

Weiterführende Links

Auch in Berlin protestiert Greenpeace heute gegen die Klimapolitik der CDU