Beseitigt nicht nur Schuppen

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Am heutigen Samstag haben wir an unserem Aktionstand in der Göttinger Innenstadt die Passanten über die Verwendung von Palmöl aus Urwaldzerstörung in Produkten von Procter & Gamble aufgeklärt. An unserer Produkt-Ausstellung konnten die Göttinger erfahren in welchen Artikeln Palmöl verwendet wird.

In vielen Alltagsprodukten, wie Waschmittel, Zahnpasta und Duschgel ist Palmöl als verarbeitetes Produkt enthalten. Das von P&G verwendetet Palmöl stammt größten Teils aus Indonesien, wo die Ölpalme in riesigen Monokulturen auf ehemaligen Regenwaldgebieten angebaut wird.

"Als einer der größten Palmölabnehmer weltweit trägt Procter & Gamble" eine große Verantwortung beim Regenwaldschutz. Der Konzern muss schmutziges Palmöl aus seinen Produkten verbannen", sagt Gesche Jürgens, Waldexpertin von Greenpeace.

Rund 460.000 Tonnen Palm- und Palmkernöl verarbeitet P&G jährlich in seinen Produkten. Weniger als zehn Prozent davon bezogen das Unternehmen dabei aus zertifizierter Palmölproduktion (RSPO). Die Zerfizierung des RSPO ist ein Anfang aber keine Lösung. Greenpeace kritisiert seit Jahren die zu schwachen Zertifizierungskriterien und wies im Report 2013 nach, wie RSPO-Mitglieder schützenswerte Wälder und Torfmoore trockenlegen.

Die Verbraucher sind eingeladen sich unserem Protest anzuschließen und die Vorsitzenden der Geschäfsführung von Procter & Gamble aufzufordern auf Palmöl aus Regenwaldzerstörung zu verzichten.

 

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