Kein Geld für Kohle, Öl und Gas

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Die Stadt Göttingen deinvestiert

Greenpeace Göttingen und Fossil Free Göttingen veranstalten eine große gemeinsame Aktion auf dem Bahnhofsplatz, um mit Menschen darüber ins Gespräch zu kommen, was Divestment eigentlich ist, und warum es so wichtig für das Klima ist, zu sagen: raus aus Kohle, Öl und Gas!

Die Aktion fand einen Tag nach der entscheidenden Sitzung des Stadtrat Göttingen statt, in der Göttingen die neue Finanzanlagerichtlinie beschlossen hat und somit dafür, sämtliche Kapitalanlagen der Stadt aus dem klimaschädlichen Kohle-, Öl- und Gassektor abzuziehen. "Seit dem 12. Mai ist Göttingen damit die vierte Stadt Deutschlands, die das sogenannte Divestment durchsetzt.“, betont Malte Besler von Fossil Free Göttingen. Münster, Berlin und Stuttgart haben bereits deinvestiert, Bremen hat am 11. Mai ebenfalls einen Antrag dafür auf den Weg gebracht.

Die Aktion war Teil der Globalen Divestment Mobilisierung, die weltweit vom 5.-13. Mai 2017 stattfand. Sie will neue Impulse setzen, um den Weg für ambitionierten Klimaschutz zu bereiten. Ziel ist es, Druck auf Institutionen aufzubauen, ihr Geld aus klimazerstörenden Industrien abzuziehen und in den Aufbau einer gerechten Zukunft mit erneuerbaren Energien zu investieren.

Fossil Free Göttingen ist Teil eines weltweiten Netzwerkes von Divestment-Initiativen. Sie setzen sich dafür ein, dass Institutionen wie Unternehmen, Kirchen, Regierungen und Bildungseinrichtungen ihre Kapitalanlagen aus klimaschädlichen Geschäften entziehen. Die Bewegung feierte bereits milliardenschwere Erfolge; weltweit haben 718 Institutionen ihre Anlagen bereits aus dem klimaschädlichen Geschäft entzogen.


 

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