Ein zu Hause für Bienen

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Am Wochenende sind wir mit acht Ehrenamtlichen nach Bevern gefahren. Wir haben dort auf dem jährlichen Ökomarkt am Café Beversbach einen Mitmach Stand zum Thema Bienen aufgebaut. Die Besucher des Marktes konnten bei uns selbst Insektenhotels basteln, aus abgesägtem Bambusrohr, und durchbohrtem Hartholz, sowie alten Konserven. Mit dem Aktionsstand haben wir auf das Problem der Gefährdung der Bestäuberinsekten durch eine immer intensivere Landwirtschaft und den Einsatz von Pestiziden aufmerksam gemacht. Insbesondere die Zahl der Honig- und Wildbienenvölker ist alamierend, so sterben in Europa jährlich 20 Prozent der Bienenvölker.

Die Besucher kamen häufig aus der ländlichen Region des Landkreis Holzminden und kannten das Problem sehr gut. Viele bauen ihr eigenes Gemüse und Obst an oder kaufen ökologische Alternativen auf den Wochenmärkten. Wir haben viel positive Rückmeldung bekommen und die Kinder hatten Spaß am bemalen einer kleinen Stein-Biene oder beim basteln eines Insektenhotels.

In der Landwirtschaft hat eine Politik der Monokulturen Einzug gehalten, die auf synthetische Gifte setzt. Dabei vergessen sie häufig, dass Bienen Nützlinge sind und ohne sie die wichtige Bestäubung nicht funktionieren würde und damit auf dem Markt und in der Gemüseabteilung uns ein Großteil des Gemüses und Obst fehlen würde.

Als Verbraucher können sie mithelfen die Bienen zu schützen indem sie Kräutergärten anlegen, beim Blumenbeet auf heimische Staudengewächse oder Sommerblumen setzen. Und am wichtigsten, ökologisches Obst und Gemüse einkaufen, bei dem sich die Erzeuger verpflichtet haben auf synthetische Gifte, Gentechnik zu verzichten und anstatt auf Fruchtfolge und Nützlinge fördern.
In ihrem Garten sollten sie auf chemisch-synthetischen Dünger, wie Glyphosat verzichten, dieser schadet den Bienen. Es gibt viele solcher nützlichen Tipps im Greenpeace Ratgeber: "Rettet die Bienen - Informationen und Tipps für Verbraucher"
 

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